REVG unterzeichnet 10-Jahres-Vertrag mit der BVR

Pressemitteilung

Ab 1. Januar 2019 übernimmt die BVR Busverkehr Rheinland GmbH im Auftrag der REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH knapp die Hälfte der Busverkehrsleistungen im Rhein-Erft-Kreis. Die neue Geschäftsbeziehung wird, als Ergebnis der öffentlichen europaweiten Ausschreibung, am 7. September 2018 per Vertrag durch die Geschäftsführer beider Unternehmen besiegelt. 

Kerpen – Die BVR, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, erhielt am 22. Mai 2018 den Zuschlag für die Erbringung von rund 3,5 Millionen Fahrleistungs-Nutzkilometern im Rhein-Erft-Kreis. Am 7. September 2018 unterschreiben die Geschäftsführer der REVG und BVR einen 10-Jahres-Vertrag. Die Laufzeit bis zum 31.12.2028 ist deckungsgleich mit der Laufzeit des Öffentlichen Dienstleistungsauftrags der REVG, erteilt durch den Rhein-Erft-Kreis als Aufgabenträger.

Zur Erbringung der Fahrleistung hat die BVR ihrerseits eine rechtlich erforderliche europaweite Ausschreibung durchgeführt. Alle mittelständischen Verkehrsunternehmen aus dem Rhein-Erft-Kreis konnten sich bis zum 10. August 2018 auf insgesamt 18 Lose unterschiedlicher Größe bewerben. Dadurch war es sowohl großen, mittleren und kleineren Busunternehmen möglich, Verkehrsleistungen im Rhein-Erft-Kreis anzubieten. Insgesamt handelt es sich um Leistungen für ca. 120 Busse, die an Auftragsunternehmer vergeben werden.   

Es haben sich mehrere regionale Busunternehmen beworben, mit denen derzeit Gespräche geführt werden. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, kann derzeit zu den Ergebnissen noch keine Aussage gemacht werden. Frederik Ley, Geschäftsführer der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), betont, dass „fast die komplette Fahrleistung der BVR an private Omnibusunternehmen vergeben wird, die aus der Region stammen. Somit bleiben die Arbeitsplätze im Rhein-Erft-Kreis erhalten.“

„Mit der BVR haben wir einen erfahrenen Partner, der ein berechtigtes Interesse daran hat, regionale mittelständische Unternehmen zu beauftragen. Vor allem sind europaweite Ausschreibungen bei der BVR bereits gängige Praxis“, lobt REVG-Geschäftsführer Walter Reinarz vor der Vertragsunterzeichnung die neue Geschäftsbeziehung.

Die von der BVR zu erbringende Verkehrsleistung umfasst den Linienverkehr nach § 42 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sowie Sonderlinienverkehre. Hierfür werden seitens der BVR an Wochentagen fünf eigene neue Solo-Omnibusse eingesetzt, die einheitlich in dem neuen Fahrzeugdesign der REVG gestaltet werden. Hinzu kommen weitere ca. 120 Fahrzeuge von Auftragsunternehmern, die in der o. g. Ausschreibung der BVR derzeit vergeben werden.

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